Einrichtungen für Kinder

Ein Kinderdorf der VRO ist kein Heim, sondern eine vollwertige Dorfgemeinschaft. Die Kinder leben mit ihren Hausmüttern (und, im Idealfall, -vätern) als Familien zusammen; man kann es sich ähnlich wie ein SOS-Kinderdorf vorstellen. Die VRO versucht, eine ganzheitliche Erziehung zu praktizieren und den Kindern eine echte Heimat und eine Zukunft zu geben. Sie sind Waisen, Halbwaisen oder auch Sozial- und Aidswaisen und leben hier geschützt vor Ausbeutung und Missbrauch.
Die Familie hat in Indien einen hohen Stellenwert. Viele Kinder zu haben und den Familienzusammenhalt zu bewahren, ist traditionell von großer sozialer und kultureller Bedeutung. Gerade bei den Armen ist die Familie auch ein wirtschaftlicher Faktor: Kinder werden ihre altgewordenen Eltern voraussichtlich einmal versorgen, aber solange sie klein sind, kosten sie Geld, und Mädchen kosten Mitgift. Gleichzeitig ist Empfängnisverhütung ein Tabu, und nicht allen ist es möglich, ihre Kinder zu ernähren.
In den Kinderdörfern der VRO wird den Kindern dabei geholfen, ein gesundes Selbst- und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen, ihnen eine glückliche Kindheit zu ermöglichen, Geborgenheit zu schenken und Bildung zu vermitteln. Die Gemeinschaft des Kinderdorfs fordert entsprechendes soziales Verhalten und gibt Raum, dies einzuüben.

Aktuell

Inzwischen sind die Jahresberichte VEE-Perecherla und CEE-Perecherla für das Jahr 2018/2019 sowie Erfolgsgeschichten für die beiden Projekte online abrufbar. Sie finden alles im Bereich Downloads auf unserer Webseite.